Möglichkeiten der Beteiligung der Zivilgesellschaft
Die Universelle Menschenrechtsprüfung (UPR) ist ein langfristiger Prozess, der sich in mehrere Phasen auf nationaler und internationaler Ebene abspielt und verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft bietet.
PHASE 1 - national: Erstellung von Berichten über die Menschenrechtslage (durch Zivilgesellschaft, Regierung und UNO)
PHASE 2 - internat.: Überprüfung des Staates in der Arbeitsgruppe des Menschenrechtsrates durch Fragen und Empfehlungen von sämtlichen Staatenvertretern mit abschließendem Bericht
PHASE 3 - internat.: Annahme des Berichts und der Empfehlungen aus der Arbeitsgruppe durch den Menschenrechtsrat
PHASE 4 - national: Follow-up über die Umsetzung der Empfehlungen durch den betroffenen Staat
Für nähere Infos über die Beteiligung und Einflussnahme der Zivilgesellschaft (insb. NGOs) siehe:
- UN-guidelines for submissions of relevant stakeholders on the UPR (OHCHR)
- Role of NGOs at the UPR (UPR-info.org)
- Road Map for Civil Society Enagagement with the UPR (CONECTAS)
- Handbook for advocacy activities within the UPR (FIDH)